Klaus Schwendner

Bernhard (2026): Grobe Kettensägenschnitte zeigen eine überlebensgroße Eichenskulptur, deren Körperlichkeit zwischen Signalrot und kühler Blässe schwankt. Die asymmetrische Neigung und die ungleichen Arme erzeugen eine Dynamik, die von Kraft und Verletzlichkeit zugleich erzählt. Schnitt, Risse und scharfe Kanten bilden einen harten Kontrast zur fragilen Haltung der massiven Figur.

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Beschreibung

Klaus Schwendner vereint die rohe Wucht des Handwerks mit der existenziellen Stille des menschlichen Gegenübers. Sein kompromissloser Umgang mit der Kettensäge und die Verweigerung einer nachträglichen Glättung stehen dabei im Vordergrund. Die groben Skulpturen sparen keine Kerbe, keinen Riss und keine Spur des zweifelnden Arbeitsprozesses aus. Sie behaupten eine beharrliche Präsenz, ohne den Anspruch, Lösungen oder Erklärungen anzubieten.

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