Claudia-Maria Luenig

Claudia-Maria Luenig (*1957) lebte und arbeitete 14 Jahre in Australien, seit 1999 in Wien. Sie hat an Ausstellungen u.a. in Deutschland, Frankreich, Süd- und Osteuropa und China teilgenommen. Seit 2004 betreibt sie das basement in Wien (vier Mal Galeriepreis „Das Engagierte Auge“).

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Beschreibung

(Un)durchdringlich
Die Künstlerin beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit der An- und Abwesenheit des Körpers im privaten als auch öffentlichen Raum. In den textilen Arbeiten wird der abwesende Körper erfasst, die gehäkelte Form orientiert sich direkt am Körper der Künstlerin. Die Abstraktion des Körpers unterstützt die Identifikation des ANDEREN. Man kann nicht nur die abstrakte Form erkennen, sondern die Überlagerung kreiert eine Illusion der Wirklichkeit. Und damit verdeutlichen die Arbeiten, ob Skulpturen oder Zeichnungen, die Grenzen zwischen Körper, Haut und Leib. Das Wirken an der Grenze zwischen dem Selbst und dem Anderen ist die Schnittstelle zwischen dem Individuum und der sozialen Welt.