Anna Franziska Schwarzbach

Skulpturen

16ART franziska_schwarzbach

16ART Franziska Schwarzbach, ton art

Sie studierte bei Selman Selmanagic´ an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee Architektur, danach Architektin am „Großen Saal“ des Palastes der Republik; seit 1977 Bildhauerin im VBK (Verband Bildender Künstler der DDR); seitdem selbstständig und freischaffend als Bildhauerin, Grafikerin und Medailleurin. Süddeutscher Medaillenpreis, Kunstpreis der ARAG Düsseldorf (jetzt Benninghaus-Peis für contemporary art), Ernst-Rietschel-Preis für Bildhauerei, Hilde-Broer- Preis für Medaillenkunst, Deutscher Medailleurspreis. Viele ihrer Skulpturen sind für den Eisenkunstguss bestimmt.

16ART Franziska Schwarzbach, Europa, Bachgasse

2013 war sie Gewinnerin des Wettbewerbs für das Liese-Meitner-Denkmal im Ehrenhof der Humboldt-Universität zu Berlin. 2015/16 hatte sie die Ausstellung „Prinzessinnen“ im Schadow-Haus des Deutschen Bundestages zum Thema „Kleinwüchsigkeit“: ein Dialog mit „Schadow´s Polyklet“ und nun ist sie bei ARTBREIT.

Amir Omerovic

Skulpturen

16ART Amir Omerovic

Amir Omerovic ist schon seit einigen Jahren einer der Top Künstler bei ARTBREIT. Er hat in Bremen Bildhauerei, an der Akademie der Künste, Sarajewo und an der Kunsthochschule Berlin, studiert. Er war Meisterschüler an der Hochschule für Künste, Bremen und 1. Preisträger der Biennale der Miniatur für Plastik, Bosnien und Herzegowina, Tuzla. Z.Zt. hat er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Künste Bremen. Seine Arbeiten, meist Bronzen, bestechen und faszinieren durch ihre Filigranität, Gestaltungstiefe und nicht selten Ironie.

Jürgen Knubben

Skulpturen

16ART Jürgen Knubben

Der Theologe und Bildhauer Jürgen Knubben macht aus ursprünglichen Gehäusen und elementaren Architekturen, wie sie den Alltag der Menschheitsgeschichte bis heute geprägt haben, Kunst-Werke, durch deren sichtbar-materielle Präsenz ein vergangener visionärer Horizont aufscheint, dem unsere Erinnerung und Assoziation antwortet als eine vitale Eigenschaft des menschlichen Geistes, Dinge, die lange Zeit verschüttet lagen, plötzlich wieder im Bewusstsein auftauchen zu sehen.

16ART Jürgen Knubben, Eingangsskulptur,Säule XIII (Homage á Brancusi, WV

Jürgen Knubben gestaltet einen starken Eingang zu ARTBREIT 2016. Von ihm ist nicht nur die traditionelle „Eingangsskulptur“, sondern er setzt die spektakuläre Serie der Breitbachskulpturen fort.

Sabine Fleckenstein

Malerei

16ART Sabine Fleckenstein

Überdimensional große Frauengesichter blicken Ihnen auf der ARTBREIT 2016 entgegen. „Frauen der oder von Welt?“, eine Kombination von Porträtmalerei und Interesse am Reisen ist eine Mischung zur Herstellung von originellen Porträts auf Weltkarten. Die Bildreihe „Symbol für Weiblichkeit“ lassen auf den ersten Blick schöne, attraktive Frauen erkennen. Eine Huldigung der Schönheit? Die Arbeiten enthalten bei genauerem Betrachten deutliche Spuren des Zeitablaufs, des Vergänglichen. Erinnern diese Bilder daran, dass sich Jugend weder konservieren noch rückgängig machen lässt, dass jedes Alter eine eigene Schönheit hat?

Das Talent von Sabine Fleckenstein wurde bei ARTBREIT 2008 entdeckt und die Künstlerin hat sich seither stetig weiterentwickelt.

Susanne Kraißer

Skulpturen

16ART Susanne Kraißer

Wer die Arbeiten von Susanne Kraißer auf bei ARTBREIT 2014 gesehen hat, kann sich vielleicht an die Zartheit erinnern, die in ihren Bronzefiguren wie selbstverständlich steckt. Das Thema Frauenkörper hat es der 38jährigen, die an der Hochschule für Künste Bremen und an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg Bildhauerei studiert hat, angetan. Intim anmutende Miniaturen und körperhafte Großformate stellen Polaritäten wie Labilität und Stärke, Fragilität und Masse dar. Formal bricht sie mit der groben, unvollständigen Gestaltung der Oberfläche. Diese Unbeständigkeit verstärkt den Ausdruck von Fragilität und Verletzlichkeit, der den Figuren innewohnt. Die Vorläufigkeit der Oberfläche sucht in ihrer Widersprüchlichkeit Autonomie und Perfektion.

Christiane Reinhardt

Malerei

16ART Christiane Reinhardt

In den Arbeiten von Christiane Reinhardt finden wir kein „Lebensthema“. Sie malt sozusagen ihr Leben mit Eindrücken, Erlebnissen, politischen Ereignissen, sozialen Situationen, allem, was sie berührt und bewegt. Eines dieser Themen ist der Mensch, seine Vielfältigkeit, Verletzbarkeit, seine Wandlungsfähigkeit durch Stimmungen, alte und veränderte Lebensumstände. Den jeweiligen Gesichtsausdruck zu erkennen und malerisch umzusetzen ist eine ihrer künstlerischen Aussagen.

Studium an der staatl. Kunstakademie in Stuttgart (1971 – 76), zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, Stipendium der Kunststiftung Baden- Württemberg, des Landes Berlin (Schloss Wiepersdorf) und Olevano-Romana (Villa Massimo, Italien).

Andreas Kuhnlein

Skulpturen

16ART Kuhnlein Auszeit

Andreas Kuhnlein, geboren 1953 in Unterwössen im Chiemgau, betrachtet den Baum als wesenhafte Erscheinung und Synonym für den Menschen. Hölzern von toten und entwurzelten Bäumen entlockt er ein Menschenbild, das geprägt ist von Verletzlichkeit und Vergänglichkeit. Ein Baum mit seinen Jahresringen, weiß Kuhnlein, trägt die verflossene Zeit ebenso in sich, wie ein menschliches Antlitz.

Seine Werke waren in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland zusehen, ihm wurde die künstlerische Begleitungen von Europarat- und Landesausstellungen zuteil:
2005 erhielt Kuhnlein eine Professur an der Kunstakademie in Luoyang / China
2009 wurde er als Kulturpreisträger des Bezirks Oberbayern ausgezeichnet
2010 erhielt er als erster den Ellinor Holland Kunstpreis.

Claudio Malacarne

Malerei

16ART-Claudio-Malacarne-Blueside

Es ist uns eine große Freude, neben den Südtiroler Bildhauern, einen weiteren Künstler aus Italien bei ARTBREIT zu haben. Claudio Malacarne wurde in Mantua geboren und lebt und arbeitet in dieser Stadt. Seit seinen allerersten Arbeiten, entwickelte sich Zeichnen zu einer bevorzugten Domäne aus Aktion und Reflexion. Ausgehend von den Ölbildern aus den 80er Jahren und nach der Entdeckung des spanischen Realismus, wurde er im vergangenen Jahrzehnt getrieben durch sein neugieriges Auge, zum beißenden und bitteren Maler von „Badenden“ und „Schwimmern“. Er betont die physische Erscheinung einer menschlichen Figur, eingetaucht in das Wasser eines Swimmingpools. Zuerst wird er dabei zum Realisten modernen Lebens, betrachtet mit einer boshaften Taschenlampe, dann wandelt er sich zum ironischen und skeptischen Portraitdieb.

Sein Bild „Blueside“ ist in diesem Jahr das Plakatmotiv für ARTBREIT.

Magnus P. Kuhn

Objekte

16ART Magnus P. Kuhn

„Der Herrenausstatter träumt vom Fliegen“, so heißt das neue Objekt von Magnus P. Kuhn. Ohne seine skurrilen Ideen wäre ARTBREIT wohl kaum mehr denkbar.

Wer kreativ ist und eine Idee hat sollte nicht lange fackeln. Er sollte einfach loslegen und sie mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln verwirklichen. Genauso hat vor 180 Jahren Ludwig Berblinger, der berühmte Schneider von Ulm, seinen Traum von einem Flugapparat in die Tat umgesetzt. Für seine Konstruktion kann er nur Materialien benutzt haben, die er in seiner Schneiderwerkstatt vorgefunden hat. Sein damaliger Flugapparat ist verlorengegangen, so bleibt es an dieser Stelle beim Versuch, durch Rekonstruktion mit Schneider – Utensilien dem Original möglichst nahe zu kommen. Wer sich nur ein bisschen anstrengt sollte es wie der Schneider von Ulm machen. Er sollte sich seinen eigenen Vogel aussuchen und mit ihm zusammen durchs Leben fliegen.

Bärbel Stöckermann

Drucke

16ART Bärbel Stöckermann

„Meine Bildinhalte bewegen sich immer um dasselbe Zentrum. Beziehungsgeflechte unter Freunden, Arbeitskollegen, Familie und Partnerschaft. Es geht immer um Kommunikation und Bewegungsmomente.“ Es sind experimentelle Hochdruckunikate, die nicht wiederholbar sind, da die Druckplatten sich bei jedem Vorgang verändern. Jeder Walzvorgang hinterlässt Spuren der Figuren, aber auch der Strukturen. Es sind immer Begegnungen von Figuren, die in einer Beziehung zueinander stehen. Die Druckstöcke sind alte, ausgediente, sehr dünne Metallplatten, aus denen auch die Figuren geschnitten werden. Die Platten, Figuren und Schrift werden mit Offsetfarbe belegt und mit einer Radierpresse von Hand auf starkes Papier gedruckt. Nach dem Vorgang wird die Situation der Schrift und Farbe verändert. Das nächste Bild zeigt eine neue Situation mit den vorherigen Abdrücken im Hintergrund.

Auch bei den Betonbildern nehmen das Material und der Werdeprozess Einfluss auf das Bild. „Im Zeitpunkt des Abbindens setze ich Zeichen, die später erhärten. Sie erinnern an alte Felsgravuren umgesetzt in Form und Farbe unserer Zeit.“

Dörte Behn – Kunstschiff Arte Noah

Skulpturen

16ART Dörte Behn

„In meinen Arbeiten verknüpfe ich die Frage nach dem Sein mit architektonischen Situationen. Ausgangspunkt meiner Arbeit sind real existierende Räume. Es geht vom privaten zum öffentlichen Raum von innen nach außen vom Raum zum Körper zur Fläche zur Linie. Es geht um Grundlagenforschung zum Raum in seinen unterschiedlichen Wahrnehmungs- und Darstellungsformen. Angefangen hat alles mit einer formal räumlichen Bestandsaufnahme und der Frage, welche Faktoren unsere Raumwahrnehmung, unser Gefühl für Raum und Raumproportionen bestimmen: Und der Idee, dass es einen Zusammenhang geben könnte zwischen den uns individuell zur Verfügung stehenden Denkräumen und den uns im Leben umgebenden realen Räumen.“

Abbildung: „Stäbe Anordnung“, 2015
Foto: Jürgen Liefmann

Die Ausstellung ist noch bis 15.06. 201 auf dem Kunstschiff ARTE NOAH am Mainkai, 97070 Würzburg zu sehen. Donnerstags bis samstags und feiertags 15 bis 18 Uhr, sonntags 12 bis 18 Uhr. www.kunstverein-wuerzburg.de.

Josef Lang

Skulpturen

16ART Josef Lang, Schlossplatz, Ohne Titel

16ART Josef Lang, BahnhofstraßeAhnenfigur

Die Skulpturen von Josef Lang wirken wie Betrachter Ihrer Umwelt, die Raum, Zeit und Schicksal mit den Menschen in ihrer Umgebung teilen, versunken in einer Selbst- und Weltbefragung. Es sind nicht Skulpturen im eigentlichen Sinn, die als autonome Plastik ein Eigenleben führen, sondern werden unauffällig Teil der Gemeinschaft von Menschen, die um sie leben. Sie sind mehr verborgene Chiffre, formelhaft reduziert auf eine Gebärde, welche der monochrome Farbüberzug oder die Materialfarbe unterstreicht. Es sind Menschen ohne Posen mit Gesten der Verwundbarkeit, kein selbstbewußtes sich zur Schau stellen. Sie scheinen mit ihrem Aufstellungsort zu verwachsen, und manchmal hat man das Gefühl, sie waren schon immer da.

Josef Lang studierte Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste, München und erhielt mehrere Stipendien und Auszeichnungen.

Doreen Koch

Malerei

16ART Doreen Koch

Doreen Koch liebt es Dinge und interessante Situationen möglichst realistisch in ihrer Gestaltungsart aufleben zu lassen, so dass der Betrachter die Klarheit und Faszination des Augenblicks wahrnehmen kann. In einer Zeit die von Schnelllebigkeit und Oberflächlichkeit beherrscht wird und der Bezug zum Realen immer mehr aus dem Blickfeld gerät, bewahrt sie sich in ihren Arbeiten das vermeintlich Reale. Die Wirkungskraft der Dinge in einem besonderen Blickwinkel „zu sehen“, hat bei ihrer Malerei oberste Priorität und ist eine ständige Herausforderung.

Ihre Inspiration findet sie im alltäglichen zwischenmenschlichen Miteinander und im wachsamen Betrachten der uns umgebenen Welt. Die freischaffende Künstlerin lebt und arbeitet in Marktbreit am Main.

Jonas Senoner

Skulpturen

16ART Jonas Senoner

Die Skulpturen von Jonas Senoner geben der Form und den Farben ihren spezifischen Sinn. In seinen Werken schließt er das Glück der Entdeckung und die Freude des Unerwarteten ein. Seine Werke sind Reliefs von figurativen Figuren, welche sich in einem Naturraum bewegen. Auch Kinder, die sich in natürlicher Weise bewegen, sind einige seiner Lieblingsmotive. Jonas Senoner arbeitet und wohnt in Wolkenstein, wo er die Kunstschule absolvierte und das Fachdiplom für angewandte Kunst erlangte. Anschließend bestand er die Meisterprüfung.

Jonas hat an mehreren Kollektivausstellungen teilgenommen. Auch er ist ein alter Bekannter und ist das dritte Mal bei ARTBREIT dabei.

Roland Perathoner

Skulpturen

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Das kommt heraus, wenn ein Südtiroler Bildhauer öfters nach „Weinfranken“ kommt. Roland Perathoner ist inzwischen in Marktbreit ein guter Bekannter, er stellt übers Jahr in der „Galerie ton art“ aus und ist das dritte Mal bei ARTBREIT dabei.

„Künstlerisch tätig zu sein, ist wie das Gehen auf frischem Zement, je länger man an einem Punkt stehen bleibt desto schwieriger wird es weiterzukommen.“

Prof. Karl-Henning Seemann

Skulpturen

16ART Prof. Karl-Henning Seemann

Mit dem „Lauscher“ hat sich Prof. Seemann in Marktbreit verewigt. In unmittelbarer Nähe zeigt er zwei neue Arbeiten. „Die PANDORA und der BESESSENE sind zwei der Motive, die ich mit Zeichnungen und Plastiken in unterschiedlichen Maßstäben immer wieder umkreise und variiere. Den Maßstab 1:2 wähle ich gerne als handlichere Zwischengröße zwischen den Entwurfsmodellen im Maßstab 1:10 oder 1:5 und der Lebensgröße im Freiraum.“

Wojtek Hoeft

Skulpturen

16ART Wojtek Hoeft

Visitor – Aus einer Wand heraus dringt zu uns ein Gesicht, ein Riese. Er taucht aus der Architektur auf, wie aus einer anderen Realität, um mit uns hier und dort gewisse Zeit zu verweilen. Der Riese kommt aus der Wand sehr subtil, am Vorbeigehenden fast unbemerkbar, schaut vorsichtig, ein wenig an uns vorbei, etwas verlegen, wegen seiner Fremdartigkeit. Als wenn er sagen wollte, erschreckt euch nicht. I’m just only visiting this land.

Wojtek Hoeft ist schon zum dritten Mal bei ARTBREIT, Vielen noch bekannt, mit seiner spektakulären Figur über dem Breitbach.

Hanns Peter Bacherle

Fotografie

16ART Hanns Peter Bacherle

„Im Laufe meines Lebens hat sich die Menschheit verdoppelt. In Anbetracht dieser Massenmenschhaltung sind Momente der Einsamkeit, der Unberührtheit, der Stille seltene, erstrebenswerte und wertvolle Güter. Auf meinen Reisen in die Sahara, meinen Spaziergängen an der Nordsee und meinen Paddeltouren in Schweden konnte ich solche Momente der Einsamkeit erleben. Wenn das Gefühl entsteht, dass die Natur das Sagen hat, wenn man weiß, dass einen niemand rettet, sollte etwas passieren, niemand hört, wenn man ruft und es niemand merkt, wenn man untergeht, dann weiß man, wie das Leben funktioniert. Die eigene Unwichtigkeit ist beruhigend. Man ist glücklich in solchen Momenten. Ich suche sie und versuche sie mit fotografischen Mitteln festzuhalten.“

Brigitte Heck, Michael Robohm

Fotografie

16ART Michael Robohm

Die Verbindung von Malerei und Fotografie. In der Auseinandersetzung mit der Landschaft und der Vergänglichkeit wird die Sichtweise beider Künstler überlagert.

16ART Brigitte Heck

Wie in der Aquarellmalerei wird dem Zufall ein breiter Raum gegeben. Die so entstandenen Werke sind teilweise recht komplex, oft ist kaum zu erahnen welcher Anteil der Malerei und welcher Anteil der Fotografie zukommt.

Natascha Mann

Malerei

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16ART Natascha Mann Die Sternboten, Winzerhof

Natascha Mann hat neben einem ungewöhnlichen Leben als freischaffende Künstlerin eine optimistische, expressionistische von Lebensfreude und Farbintensivität geprägte Malerei geschaffen. Diese wurde bereichert durch die Eindrücke ihrer vielen Reisen. Eine Vielzahl von Ausstellungen sowie unzählige Lehrtätigkeiten an der Kunsthochschule Würzburg, der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg etc. begleiten Ihren künstlerischen Weg.

Natascha Mann beweist noch einmal mehr, dass große Kunst auch freundlich sein kann, ohne Qualität zu verlieren. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Marktbreit.

Michaela A. Fischer

Skulpturen

16ART Michaela A. Fischer

Es ist uns eine ganz besondere Freude, dass wir Frau Fischer für ARTBREIT gewinnen konnten!

„Fremd. Unzugänglich. Wie Bewohner einer anderen Dimension. Körper von höchst reduzierter figurativer Ausprägung, die aufgebrochen, durchlässig sind und sich doch mit großer Intensität im Raum behaupten. Eine solche Transparenz von filigranen Schnürungen in Bronze ist in der Gusstechnik neu. Für ihre Werke verwendet Michaela A. Fischer die Technik des Wachsausschmelzverfahrens, die sie gemeinsam mit der Kunstgießerei in jahrelanger Arbeit weiterentwickelt hat. Es ist die ‚Haltung’ dieser Figuren, ihr Charakter und Charisma, die eine dem Verstand nicht zugängliche ‚Verständigung’ vermittelt. In die Bronzewindungen scheinen Schmerz oder Stolz, Erhabenheit oder Gelassenheit eingeschrieben zu sein.“ – Dr. Gisela Hack-Molitor

Milan Mihajlovic

Malerei

16ART Milan Mihajlovic

Bilderexperiment im Gewölbekeller. Milan Mihajlovic war schon mehrmals mit der Künstlergruppe Ars Bosnae, mit Künstlern aus Bosnien Herzegowina, bei ARTBREIT. Er studierte in Belgrad Pädagogik, und lebt seit 1980 in München. Er studierte Kunsttherapie, arbeitete er als Kunsttherapeut und ist seit 1996 freischaffender Künstler. Milans Malerei ist abstrakt und expressiv aber auch sehr erzählerisch. Es ist die unbändige Lust am Malen, die ihn ständig vorantreibt. Seine Werke haben eine hohe malerische Qualität, und es sind besonders die kleinen wunderbaren Passagen innerhalb eines Bildes, in denen sich einzelne Schichten überlagern und in denen auch eine zeitliche Abfolge des Arbeitsprozesses sichtbar wird. Eines seiner Bilder wurde für die evangelische Kirche St. Nikolai angekauft.

Susanne Rüster

Schmuck

16ART Susanne Rüster

Beim Zerlegen von alten Elektrogeräten ergibt sich die Frage: Kann das weg oder ist das Kunst? Kombiniert man dann aber Widerstand mit Kreativität, kann das später zum `Verhängnis` führen.

Julec Mann

Malerei

16ART Julec Mann

Eine integrale Vision von Form und Farbe. Was wie Zufall erscheint hat System. Das Chaos folgt einer verborgenen Ordnung. Spiritualität, Rhytmus und Freiheit im Ausdruck. Bewegende Figuren in einem Sog der Phantasie. Figurenhafte Wesen, Formen, Gedanken, Zeit, Raum, Dimension, Tiefe. Diese Themen werden in hochkomplexen Bildern in Acryl ausgedrückt.

Julec Mann, Jahrgang 1980 ist freischaffender Künstler, lebt und arbeitet in Marktbreit am Main.

Anja Jung

Malerei, Grafik

16ART Anja_Jung_Carmen_I

In ihrer derzeit in Arbeit befindlichen Serie „Pseudonymphen“ tummeln sich Nixen und Sirenen, Medusen, Pans und Kobolde, erzählen Geschichten, wecken Erinnerungen. Viele zeigen ihre erotische Seite, manche sind keck, andere auch zum Gruseln. Starke Reize durch Farbkombinationen und Strukturen lenken den Blick in Traumwelten ohne direkte Aussage. Doch trotz der starken Abstraktion in ihrer Malerei bleibt Anja Jung weiter der Darstellung des menschlichen Körpers treu. Immer noch stehen emotionale Aspekte im Vordergrund: Spannungen zwischen Menschen, Sehnsüchte, Vertrauen und Geheimnisse.

Mit den „Pseudonymphen“ betritt die Malerin nun künstlerisches Neuland. Tierfiguren, Sagen und Mythen sowie die Märchen aus ihrer Kindheit vermischen sich mit ihrer eigenen Phantasie und lassen Bilder mit neuer expressiver Kraft entstehen.

Hagga Bühler

Skulpturen

16ARTHagga_Buehler_Walküre

Hexenallerlei mit Beilagen. Hexen sind keine Engel. Sie sind viel zu menschlich, eigensinnig, rebellisch, geheimnisvoll, provokant und sexy. In Konkurrenz zu Staat, Kirche und Medizin leben sie in mystischen Landschaften, in Städten und Wäldern. Sie sind mitten unter uns…

In Hagga Bühlers zurzeit in Arbeit befindlichen Serie von Holzskulpturen „Königinnen der Scheinzeit“ spinnt er seinen eigenen roten Faden von den allerersten – meist weiblichen – Darstellungen bis in die Gegenwart. Seine Arbeiten sind Brückenschläge vom antiken Blitzschleuderer Zeus und den Walküren über den Totentanz und die Wetterhexen des Mittelalters über die Renaissance und Romantik bis hin nach Las Vegas. Dabei geht es um Brüche und Verwerfungen, die an der Schwelle zwischen analogem und digitalem Zeitalter (möglicherweise) unserem Geschichtsverständnis und unseren Moralbegriffen angetan werden.

Rudolf Kurz

Skulpturen

16ART Rudolf Kurz 2

16ART Rudolf Kurz

Rudolf Kurz ist kein Unbekannter bei ARTBREIT. Das Werk von Rudolf Kurz wird wesentlich vom Umgang mit dem Material Stein und der Beschäftigung mit dem Thema des Torso der menschlichen Gestalt bestimmt. Sowohl bildhauerisch wie malerisch definiert und intensiviert er durch eine umgebende Raumgestaltung die existenziellen Botschaften, die der bruchstückhaften Figur innewohnen. Auch Lichtwirkungen auf Steinstrukturen und Bildräumen prägen häufig seine Arbeiten. In diesem Jahr zeigt er zum einen „hängende Torsi“, zum anderen die Skulptur „Engel“ aus Marmor in Kombination mit Messing und Stahl.

Das Thema Engel, „Schutzengel“ reift auch die Malerin Dorothea Göbel auf, deren Bildertrilogie bewusst in Wechselwirkung gestellt wird.

16ART Dorothea Göbel Schutzenegel 1-3

Dorothea Göbel

Malerei, Skulpturen

16ART Dorothea Göbel

Die schöpferischen und göttlichen Kräfte des „Stieres“ inspirieren mich auf meinem künstlerischen Weg. „Stiere“ symbolisieren für mich die geballte männliche Energie. In meiner emotionalen und kraftvollen Arbeitsweise formt sich der „Stier“. Er gleicht dem „Mannsbild“ wie ich ihn begehre. Ich liebe und bewundere „Männer“ welche die Attribute des „Stieres“ verinnerlicht haben. Wie Mut, Männlichkeit, Tatkraft, Durchsetzungsvermögen, Potenz und Wollust. „Wahre Männer“, die gleichwohl sinnlich sind, gemütlich und friedfertig.

Erhard Löblein

Malerei

16ART Erhard Löblein
Erhard Löblein, 1932 in Marktbreit geboren, ist seit vielen Jahren Gast bei ARTBREIT.

„Ich arbeite als freier bildender Künstler – Maler und Bildhauer, Autor von Lyrik und Romanen und begleite eigene Lesungen mit Klavierimprovisationen. Das Thema meiner Arbeiten ist der Mensch und die selten unbeschwerten Abbilder seiner Befindlichkeit. So zeigt er sich arglos, untätig, desillusioniert. Er wirkt zwiespältig, ausgegrenzt, abweisend oder aggressiv. Die ihm zugeteilten Grenzen scheinen zu eng gezogen, als falle es schwer, das ganze Abbild zu erfassen“.
Einzel- und Gruppenausstellungen u.a. in Bonn, Düsseldorf, Erkrath, Herne, Hilden, Kempten/Allg., Köln, Leichlingen, Meerbusch, Mettmann, Ratingen, Remscheid, Regensburg, Solingen, Tauberbischofsheim, Würzburg.

Georg Buhl

Malerei

16ART Georg Buhl, die debatte

Der gebürtige Iphöfer lebt und arbeitet als bildender Künstler in Kassel. Durch seine Berufstätigkeit als Layouter/Grafiker wurde die Gestaltung mit Farbe, Form und Raum auf eine breitere Ebene gestellt. Seit den 90er Jahren arbeitet Georg Buhl vermehrt als freischaffender Künstler. Seine künstlerischen Schwerpunkte sind zeitgenössische Malerei, Surrealismus, neue Sachlichkeit und Abstraktion.

Georg Buhl war schon 2012 bei ARTBREIT und ist bekannt insbesondere durch seine zeitkritischen Arbeiten.

Walter Pancheri

Skulpturen

16ART Walter Pancheri, Alps

Walter Pancheri ist freischaffender Künstler, lebt und arbeitet in St. Ulrich, Grödental (Italien). Er bearbeitet vor allem Zirbelkiefer, Kastanien- und Lindenholz in Kombination mit Leim, Tintendruck und Eisen. Seine Themen und Motive sind Landschaften, Stillleben, z.B. ein kunstvoll zur Spirale oder in Körperform drapiertes Tuch, eine hauchdünne Baumstruktur.

Viele Reliefs erhalten eine filigrane Schwerelosigkeit, scheinen der Materie zu entweichen. Das innovative Zusammenspiel von virtuoser Holzbearbeitung und moderner Drucktechnik führt zu immer wieder faszinierenden und überraschend harmonischen Werken. „Walter Pancheri hat einen Zustand der Veränderung und Evolution, der sowohl einen Moment als auch mehrere Übergänge auf dem Lebensweg eines Menschen charakterisiert, in Kunst übersetzt.“ – Flora Rovigo

1. Preis bei verschiedenen Wettbewerben für Kunst am Bau.
Gründungsmitglied der Künstlergruppe Unika.

Arbeiten von Ihm sind nach ARTBREIT wieder in der „Galerie ton art“ zu sehen.

Walter Bauer

Malerei

16ART Walter Bauer

„Unbeirrt modischer Trends, die sich mit der aktuellen Renaissance figürlicher Tendenzen verbinden, geht der hochproduktive Maler seinen Weg. Seine Ölgemälde bestechen durch einen verblüffend direkten Zugriff auf die Wirklichkeit, leuchtendes Kolorit und einen flotten, pastosen Farbduktus. Indem Bauers expressiver Realismus leicht verständlich wirkt, trägt er im Kern demokratische Züge. Dem eigentlich totgesagten Tierbild hat der Nürnberger Maler eine zeitgemäße Rundumerneuerung verpasst. Zugleich wartet der gesellschaftlich engagierte Künstler mit einer ordentlichen Portion hintergründigem Humor auf.“ (Dr. Harald Tesan)

Hubert Mussner

Skulpturen

16ART Hubert Mussner AlleTifosi_026 copy

Ist die menschliche Figur ein von Hubert Mussner bevorzugtes Motiv, so gefällt es dem Künstler auch, diese Figur in einen Raum zu setzen, dessen Maße er genau bestimmt und dessen Atmosphäre er dem Imaginären überlässt, um die intimsten Gefühle und die verschiedensten Aspekte des menschlichen Ausdrucks zu erkunden. Die Gestalten sind kompakt modelliert und das Licht, das auf den Flächen spielt bringt sie dem Realen näher.

Auch Hubert Mussner ist zum dritten Mal dabei und stellt ganzjährig in der „Galerie ton art“ aus.

Thuridur Jonsdottir

Malerei

16ART Thuridur Jonsdottir

Man sieht oder spürt es sofort, wenn man die Bilder von Thuridur Jonsdottir anschaut: da ist etwas Fremdartiges in ihrer Malerei, eine „Exotik des Nordens“ – wenn es so etwas gibt…. Gerade weil sie schon seit den 80-er Jahren tief in ihrer fränkischen Wahlheimat verwurzelt ist, hat sich dieses Element durch die Distanz zu ihrer Heimat Island eher noch verstärkt.

Ihre Malerei macht es sichtbar: selbst die weichste aller malerischen Techniken, die Ölmalerei, erlangt bei ihr grafische Schroffheit, klares Schwarz-Weiß! Genau wie in ihre Heimat, wo in Gletscherwüsten Schneestrukturen mit denen des schwarzen Vulkansandes kontrastieren.

Julia Schleicher

Skulpturen

16ART Julia Schleicher, Cosimo

Im Zentrum ihrer Arbeit steht der Mensch. „Seine Anatomie dient mir als Projektionsfläche für meine Ideen und Empfindungen. Meine Formsprache befasst sich mit der Verfremdung des menschlichen Körpers, insbesondere mit der Verschmelzung von Mensch und Tier. Der Begriff der Kreatur, sowohl menschlich, als auch tierisch ist dabei ein wichtiges Leitmotiv.“

Julia Schleicher, in Köln geboren, studierte zunächst Theaterplastik in Dresden. Dem Wunsch nach einer eigenen künstlerischen Sprache folgend, absolvierte sie ein Studium der figürlichen Bildhauerei in Halle(Saale) an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein. Seit dem Diplom 2012 lebt und arbeitet sie in Halle als freischaffende Bildhauerin.

Gisela Grünling

Malerei

16ART Gisela Grünling IMG_5197

Die anfängliche Autodidaktin aus Oberfranken bildete sich weiter bei namhaften Dozenten in Italien, München und Nürnberg durch intensive Seminare und Workshops. Sie erlernte verschiedene Stile und Techniken wie z.B. zeichnerische Grundlagen, Aquarell, Ölmalerei, Airbrush und Grafitti und begeisterte sich selbst aber für Arbeiten in Acryl und Öl auf Leinwand mit Pinsel und Spachtel, immer von dem Wunsch beseelt den eigenen Duktus zu entwickeln und ihrem Temperament gerecht zu werden.

Seit 2013 hatte sie an einigen Ausstellungen im In und Ausland teilgenommen um auch den Dialog mit den Betrachtern zu suchen.

Susanne Klemm

Malerei

16ART Susanne Klemm, 1-IMG_1615

Motive für ihre Bilder sind Blumen, Stillleben und Landschaften. Die Landschaftsbilder entstehen überwiegend vor Ort „en plein air“ auf satiniertem Hadernpapier 640g von Hahnemühle. Sie bildete sich fort durch zahlreiche Workshops und Seminare. Susanne Klemm ist Mitglied des Kunstverein Hochfranken Selb e.V.

Reinhard Osiander

Skulpturen

16ART REinhard Osiander

Reinhard Osiander stellt seine Holzfiguren in Beziehung zu gebauten Räumen, Landschaften und Tierskulpturen und spielt darin auf Themen wie Familie, Portrait, Heimat und Tradition an. Seine Skulpturen sind voller Spuren und lassen sich als Resultat eines Prozesses lesen. In einem Wechselspiel von „Hinzufügen und Abtragen“, von „Bemalen und Wegnehmen“ baut er aus Holzstücken und gesammelten Ästen Szenarien, die sich nah an der Grenze zum Abstrakten befinden.

1967 in Bobingen geboren, studierte er nach einer Ausbildung zum Holzbildhauer von 1995 bis 2003 in Bremen und Wien. Er lebt und arbeitet in Bremen.

Michael Sattler

Fotografie

16ART Michael Sattler

In Köthen/Anhalt geboren und nach einer Lehre als Zerspanungsmechaniker, machte Michael Sattler eine Ausbildung an der Spezialschule für Malerei und Grafik der Bezirksakademie Magdeburg. Sein Interesse gilt speziell der Druckgrafik Zeichnung und der Fotografie. Besonderen Reiz haben für ihn die Strukturen der Vergänglichkeit, die sich z.B. in den Materialien Rost, Holz, Fels und an Gebäuden mit Geschichte widerspiegeln.

Klaus Schneider

Malerei, Skulpturen

16ART Klaus Schneider

Klaus Schneider ist 1942 in Wiesentheid geboren und hat sich seit 1954 nach ersten autodidaktischen Malversuchen mit Ölfarben über Holzschnitzarbeiten, Aquarellmalerei, Steinarbeiten weiterentwickelt. Er ist Mitglied im Dettelbacher Kunstkreis.

Dietmar Israel

Malerei

16ART Dietmar Israel

Dietmar Israel studierte an verschiedenen europäischen Akademien, unter anderem bei Prof. Markus Lüpertz und wurde mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Die Bildsprache seiner titellosen Arbeiten ist aufgrund des pastosen Pinselduktus und der intensiven Leuchtkraft der Farben außergewöhnlich kraftvoll. Alles erscheint pulsierend, bewegt und von einer Lebendigkeit in Farbgebung und Komposition erfüllt.

Elke Kummer

Malerei

16ART_elke_kummer

Dipl. Ing. Elke Kummer wurde in Hannover geboren und studierte in den sechziger Jahren an der dortigen technischen Hochschule Architektur. Schon als Kind entdeckte sie ihre Freude am Malen und nahm Privatunterricht. An der Hochschule belegte sie u. a. das Fach Modellieren bei Professor Kurt Lehmann, Aktzeichnen mit Aquarellieren vor der Natur studierte sie bei Professor Kurt Sohns. Sie lebt und arbeitet in Würzburg.

Steff Bauer und Sören Ernst

Skulpturen

16ART Steff Bauer

16ART Sören Ernst

Steff Bauer: „Die Summe aller Möglichkeiten“.
Zwei überdimensionierte Babys aus portugiesischem Kalkstein. Steff Bauer hat eine Steinmetz- und Bildhauerlehre abgeschlossen. Sie arbeitet als freischaffende Bildhauerin.

Sören Ernst: „Der Triumph des Lebens über den Tod“.
Das Chamäleon aus portugiesischem Kalkstein ist mit Mosaik bedeckt und symbolisiert die Wandlungs-und Anpassungsfähigkeit des Lebens gegenüber dem Tod, hier als menschlicher Schädel zu sehen. Sören Ernst erfuhr die Ausbildung zum Bildhauer bei Künstler Jörg Plickat.

Beide Arbeiten wurden 2013 für die Ausstellung KunstStationen zum Thema „Auf Leben und Tod“ in Bad Kissingen erstellt. Sie waren Teil eines fiktiven Rundweges durch ein Menschenleben.

Gemeinsame Projekte von Steff Bauer und Sören Ernst ( u.a.):
2012 – Amerikanisches Denkmal, Schweinfurt
2013 – Bad Kissinger KunstStationen
2015 – Portrait von Donald Sutherland aus einer 10 m hohen Felswand, als Werbemaßnahme für die Hollywood- Produktion „Die Tribute von Panem“ (#snowfall)

Brigitte Klussmeier

Skulpturen

16ART Brigitte KlussmeierStiller Beobachter_2013-09-15 17 13 58

Sie gab 2012 ihr Debüt bei ARTBREIT und machte damit in der Region auf sich aufmerksam. Sie modelliert nach wie vor Skulpturen und Plastiken aus Ton. Allerdings hat sich ihre Arbeitsweise weiterentwickelt. Damals arbeitete Brigitte Klussmeier fast ausschließlich mit schwarzem und weißem Ton und ohne Glasuren, Engoben etc.

Neben den „dicken Mädels“ und mit Acryl bearbeiteten Ton-Torsi à la Pop-Art, sind viele abstrakte, aber auch gegenständliche Objekte entstanden unter Verwendung von verschiedenfarbigen Tonen aber auch gerne mit Glasuren, Engoben. Das verleiht bestimmten Werken zusätzlichen Reiz.

Sundari Arlt

Skulpturen

16ART Sundari Arlt

Die Freiburger Künstlerin Sundari Arlt arbeitet figürlich in Holz. Die Dimensionen ihrer Arbeit reichen dabei von vier Meter hohen Skulpturen bis hin zu zehn Zentimeter kleinen Figuren. Mit expressivem Schnitt, mit Motorsäge und Stechbeitel lässt sie Skulpturen entstehen, die scheinbar ein eigenes Leben entwickeln. Die meist farbig gefassten Figuren suchen eine Positionierung in der Welt, sie bewegen sich dabei zwischen Übermut und Zweifel, zwischen Ungleichgewicht und Balance. Oftmals sind es Menschen, die in seltsame Situationen geraten zu sein scheinen, oder mit Alltäglichkeiten kämpfen. So entstehen humorvoll assoziative Bildwelten, die sich einer einfachen Deutung entziehen und kleine Rätsel aufgeben.

Hans-Georg Mayer

Malerei

16ART Hans-Georg Mayer

Das Spektrum des Künstlers Hans-Georg Mayer aus Tauberbischofsheim geht über die reine Malerei hinaus und zeigt auch Spuren seines Studiums für Form- und Raumdesign. Der Künstler liebt starke, kräftige Farben als Ausdrucksmittel. Kontrastierende Inseln und die Kumulation von Flächen in Spachteltechnik ziehen das Auge auf sich; in dunklen Farbtönen finden sich ansprechende und ruhige, teils schon meditativ wirkende Formen.

Die leuchtende Wirkungskraft seiner Farben assoziiert Wärme, Lebensfreude, Kraft und Energie und bringt die Bilder zum Erleben.

Maria Viktoria Heinrich

Malerei

16ART Maria Viktoria Heinrich

Persönliche Glaubenskämpfe mit dem „Gott ihrer Väter“ und den autoritären, patriarchalen Strukturen veranlassten Maria Viktoria Heinrich zum Studium der Theologie und Religionspädagogik. Ihr seit langem experimentierendes Malen führte sie einige Jahre an die Haller „Kunstakademie für innerdisziplinäre und zeitgenössische Kunst“. Maria Viktoria Heinrichs Bilder sollen mutige und nachdenkliche Impulse auf die Betrachterinnen und Betrachter ausüben und an den Rand gestellten Gefühlen und Gedanken einen Namen geben.

Harald Björnsgard

Skulpturen

16ART Harald Björnsgard, BachgasseIMG_0697

Harald Björnsgard arbeitet heute vorwiegend mit Corten-Stahl und nutzt dessen Härte im Ursprung, zugleich auch dessen Formbarkeit. Im konkreten Arbeitsprozess generiert der Künstler zunächst geläufige Formenelemente wie Bögen, geometrische Flächen und Hohlkörper mit Ecken und Kanten, den Gesetzen der Stabilität, des Stehens oder Liegens verpflichtet. Diese ‚Vorläufer’ zertrennt er dann mit dem Schweißbrenner zu eigensinnigen Fragmenten, ja er zerstückelt sie und überführt eine mögliche Formbejahung zurück in eine Art Chaos, vergleichbar mit dem dunklen, alchemistischen Urzustand einer ‚prima materia’.

16ART Harald Björnsgard, Doppelbogen, Keller Bachgasse

Der gesamte Schaffensprozess entspricht letztlich einer Metamorphose, eines wieder neu Zusammenfügens, einer magischen Wiederauferstehung. Dabei entstehen faszinierend anmutende Kompositionen.

Leopold-Sonnemann-Realschule Höchberg

EinMACHglas

16ART Sonnemann Realschule

MAKE & TAKE:
Bei dieser MITMACHAKTION für Jung und Alt werden aus alten Laborgläsern mithilfe von Holz, Draht, Farbe und vor allem Schaffenskraft kunstvolle Regenmesser, außergewöhnliche Vasen oder einfach einzigartige Kunstobjekte geschaffen. Inspiration liefern dabei Werke junger KünstlerInnen, die dann auch Klein und Groß gerne bei der Umsetzung unterstützen. Glasklar: Ausprobieren!!!

Kunstklassen des Gymnasiums Marktbreit

Malerei und Skulptur

16ART Gymnasium Marktbreit

In einem KulturRaum zeigt das Gymnasium Marktbreit Arbeiten der Oberstufe  – Malerei, Plakate und dreidimensionale Arbeiten sowie Arbeiten der Unterstufe. Hier seien besonders dreidimensionale Arbeiten einer 6. Klasse erwähnt  – groß angelegte Burgen mit eingebauter Murmelbahn – zum Ausprobieren!
Präsentiert wird die Ausstellung vom P-Seminar Kultur des Gymnasiums Marktbreit unter der Leitung des Kunstlehrers.

Ferenc Deák

Skulpturen

16ART Ferenc Deák

Betonstahl ARTverwandt verwendet – Auch das ist ARTBREIT. Er ist ein Schweißprofi, der Ungar Ferenc Deák und er arbeitet bei der Marktbreiter Firma Ruhl GmbH & Co KG. Seine Schweißtechnik ist an sich schon Kunst, aber gestaltet, man kann auch sagen interpretiert, Objekte der Technik, seinem Werkstoff Betonstahl folgend, neu.

Peter Berneth

Objekte

16ART Peter Berneth2

„Out of Order“ heißt die Objektreihe.