Wojtek Hoeft

Er zeigte eines der Highlights beim letzten ARTBREIT, den „Springer“ („Schwimmer“) über dem Breitbach. Diesmal nutzen wir seine Skulptur „Atem“ als Plakatmotiv. Das Original wird natürlich gezeigt. „Atem“ stellt die Grenzen des Raumes in Frage. Ein Gesicht im künstlichen Blau taucht durch die Wand auf. Nimmt einen Atemzug, um dann wieder weg zu gleiten – dargestellt in mehreren Zeitsequenzen. Weitere Arbeiten werden in der „Galerie ton art“ gezeigt. Der gebürtige Pole Wojtek Hoeft lebt und arbeitet in Berlin.

14ART Wojtek Hoeft, atem

 

Guido Messer

Der gelernte Goldschmied studierte Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart und absolvierte eine Lehre als Kunstgießer.

“Die Skulptur ‘Kröte auf Kissen’ habe ich für den Garten geschaffen, sie fühlt sich jedoch auch in einem Bach sehr wohl! Es ist eine zufrieden lächelnde, auf einem roten Kissen ruhende Kröte in etwas größerer Dimension, die den Betrachter in aller Ruhe anschaut. Dieser wiederum betrachtet die Kröte. So kann das nützliche Tier immer sympathischer werden …”.

14ART Guido Messer 001.2

 

Peter Schnaak

ifsiwso.org

Das bildhauerische Prinzip, Raum durch Übereinanderschichtung von Volumina zu gliedern, Maße in ein möglichst spannungsvolles Zueinander zu setzen, lässt sich nach meinem Dafürhalten auch auf der ikonologischen Ebene durchsetzen.

Formal sehe ich in einer Form immer mehr etwas mathematisch Definierbares, kristallinisch Klares und ich versuche alles Ungefähre und Inkonsequente zu tilgen. Das verlangsamt den Prozess ungemein, dies ist angesichts der Bildwerfereien, der Bilderflut der man heute ausgesetzt ist, ein eher angenehmer Nebenaspekt. Die virtuelle Beliebigkeit droht mit der Erosion der Konzentrationsfähigkeit, der Verstand ertrinkt in einem Meer aus Unwichtigem und Wichtigem.

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Susanne Kraißer

www.susanne-kraisser.de

Bildhauerei ist für mich vor allem Form und Material, Volumen und Größe, Raum, Bewegung und Statik. Mein Themenschwerpunkt ist der Frauenkörper, meist in intimen Miniaturen dargestellt, Polaritäten wie Labilität und Stärke oder Fragilität und Masse aufzeigend. Die tendenziell harmonische äußere Form bricht mit der groben, unvollständigen Gestaltung der Oberfläche. Nur mit Abstand ist die Figur als solche zu erkennen, verringert sich dieser, bleibt reine Struktur zurück. Diese Unbeständigkeit verstärkt den Ausdruck von Fragilität und Verletzlichkeit, der den Figuren innewohnt. Die Vorläufigkeit der Oberfläche sucht in ihrer Widersprüchlichkeit Autonomie und Perfektion.

14ART Susanne KraißerIMG_3994

 

Michael Plaetschke

www.michael-plaetschke.de

Michael Plaetschke verfügt über ein großes Oeuvre bestehend aus Skulptur, Holzschnitt und Malerei. Er ist ein Künstler, der kontinuierlich arbeitet, ohne Unterbrechung oder Ablenkung dranbleibt – ein vom Schaffensprozess Getriebener. Sein Werk geht auf 30, werden erste Holzschnitte des Jugendlichen dazugezählt, 40 Jahre Kunstschaffen zurück.

Michael Plaetschke entwickelt eine eigene Ikonographie, bindet antike sowie christliche Mythologie und persönliche Interpretationen, aktuelles Zeitgeschehen und Kunstgeschichte, zeitgenössische Literatur, Filme und unmittelbar Erlebtes zusammen in eine kraftvolle, emotionale, gegenständliche und expressive Bildsprache. Der Künstler lebt und arbeitet in Rottenburg am Neckar. An vielen Orten Deutschlands hat er ausgestellt, so in Köln, Stuttgart, München, Berlin und Mainz, außerhalb Deutschlands in Wien und Amsterdam. Marktbreit war nur eine Frage der Zeit.

14ART Michael Plaetschke IMG_7226

 

Helmut Göbel

FREILEGUNG – IMAGINÄRE ARCHÄOLOGIE

Seit Anfang der 70er Jahre Entstehung von Werken, die sich vorwiegend mit Geländeformationen, Bodenstrukturen und Landschaftsveränderungen beschäftigten. Erste Feldbegehungen, Interesse für prähistorische Kult- und archäologische Stätten und Plätze. Erste Arbeiten über Freilegungen und Rekonstruktionen von imaginären Kultstätten, und Grabanlagen. Seit Anfang der 80er Jahre intensive Auseinandersetzung mit prähistorischen Anlagen insbesondere Besuche von etruskischen Siedlungen in Italien, sowie Fundstellen und Ausgrabungen auf Sardinien, Zypern, Syrien, Tunesien und Griechenland. Beschäftigung mit Mooransiedlungen, bevorzugt im niedersächsischen Raum.

14ART Helmut Göbel DSC03187

 

Marcus Wittmers

Wenn Kinder erwachsen werden, dann fühlen sie den Schmerz, den Verlust ihrer Unschuld.

Marcus Wittmers ist erwachsen, schon lange. Aber wer mit ihm spricht, spürt: Der Verlust infantiler Unschuld, Marcus Wittmers hat sich geweigert. Aber, viel wichtiger, er hat es erkannt, hat erkannt wie Scheisse das Leben ohne Spielen ist. Und deswegen spielt er Tetris auf einem Handy oder mit dem Verständnis der Skulptur. Er baut, bastelt, klebt, schleift Boshaftigkeiten und kindliche Erkenntnisse in Grabsteine, lässt Supermann abstürzen, eine Katze überfahren.

Es ist sicher: Kunstkonsumenten finden das irre schön. Der gelernte Steinbildhauer Marcus Wittmers steht hinter ihnen, zuckt mit den Schultern, reibt geräuschvoll seine Hände, lächelt freundlich. So wie er das immer macht.

14ART Marcus Wittmers_Die_Gluckliche_07

 

Rudolf Kurz

Rudolf Kurz ist kein Unbekannter bei ARTBREIT. In diesem Jahr zeigt er eine weitere Interpretation hängender Torsi, diesmal in der katholischen Kirche.
Das Werk von Rudolf Kurz wird wesentlich vom Umgang mit dem Material Stein und der Beschäftigung mit dem Thema des Torso der menschlichen Gestalt bestimmt. Sowohl bildhauerisch wie malerisch definiert und intensiviert er durch eine umgebende Raumgestaltung die existenziellen Botschaften, die der bruchstückhaften Figur innewohnen. Auch Lichtwirkungen auf Steinstrukturen und Bildräumen prägen häufig seine Arbeiten.
14ART Rudolf Kurz, Seite 49

 

Reinhard Osiander

www.reinhardosiander.de

Reinhard Osiander bildet seine lebensgroßen Figuren aus mächtigen Baumstämmen heraus und hinterlässt auf ihnen deutliche Spuren der Bearbeitung. Grobe Körperformen stehen fein gearbeiteten Gesichtszügen gegenüber, farbige Teile kontrastieren unbemalten Partien. Um seine Figuren herum baut Osiander Szenarien, die sich nah an der Grenze zum Abstrakten befinden. Es sind gebaute Momentaufnahmen, dreidimensionale Fotografien.

Der gebürtige Bobinger Reinhard Osiander absolvierte eine Ausbildung zum Holzbildhauer und ein Studium der Bildhauerei in Bremen und Wien. Er lebt und arbeitet in Bremen.

14ART ReinhardOsiander_Familienglueck

 

Nadja Engelbrecht

www.keramik-aus-berlin.de

Aus der Darstellenden Kunst kommend, ist der Prozess, Persönlichkeiten zu erschaffen, derselbe geblieben, nur das Material ist ein anderes. Nicht eigene Äußerlichkeiten sind hier bestimmend, sondern die Kenntnis des Materials Ton, sowie die Fähigkeiten, der Figur eine Lebendigkeit zu verleihen, die das Feuer überdauert. Jede Plastik ist ein Schnappschuss, ein Still, ein Moment ihrer eigenen Geschichte. Der Betrachter mag sie vervollständigen, sich erinnern oder einfach träumen.

Feuer statt Gesten,
Erde statt Bewegung,
Wasser statt Stimme,
Luft statt Mimik.

Feuerschauspiel.

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Thuridur Jonsdottir Glaeser

www.thurart.com

Þuríður (Thuridur) Jónsdóttir Glaeser wurde in Reykjavík/Island geboren und lebt seit 1980 in Deutschland.

Ihre Bilder wurden erstmals im Juli 2011 bei der Ochsenfurter Kulturinitiative “Kunst im Graben” gezeigt. Ihre erste private Ausstellung fand im März 2012 statt.

Viele ihrer Kunstwerkespiegeln vor allem die karge und dennoch magische Natur ihres Heimatlandes wieder. Bei derVerwendung unterschiedlichster Techniken kommen hauptsächlich Acryl – und Ölfarben zum Einsatz.

14ART Thuridur Jonsdottir Glaeser DSC05158

 

Dietrich Heller

www.dietrichheller.de

“Malt ein Maler eine Tomate, so ist es ein Bild. Und macht ein Bildhauer eine Tomate, so ist es eine Tomate.” Diese treffende Beschreibung eines Problems in der figürlichen Bildhauerei des italienischen Bildhauers Arturo Martinis ist der Einstieg in meine Arbeit.

Meine Skulpturen sind die dreidimensionale zeichnerische Umsetzung von Foto und Zeichnung bestimmter Skulpturen, Plastiken oder Gemälde in eine neue Räumlichkeit, die weitgehend nichts mit der Darstellung zu tun hat, sondern Ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten folgt. Diese heißt Bewegung und zwar in der Wahrnehmung und nicht als Geste.

Die Großform meiner Skulpturen erzeugt eine schubartige Wirkung auf der physischen Wahrnehmungsebene des Empfängers. Um die Masse sowie die Darstellung für den Empfänger/Betrachter ohne Standortwechsel sichtbar zu machen, habe ich für meine Skulpturen eine bildhauerische Perspektive entwickelt. Vereinfacht lässt sich diese Perspektive als die Umkehrung oder Ausstülpung der Zentralperspektive beschreiben …

14ART Dietrich Heller Buddha 055

 

Christa Schüssel

Christa Schüssel ist freischaffende Künstlerin. Sie genoss Ausbildungen in mehreren Techniken, darunter Holzschnitt, Radierung und Zeichnung. Sie erhielt das Zertifikat Meisterkurs Abstrakte Malerei bei Prof. Frances Scholz, Akademie Bad Reichenhall. Sie zeigte Ihre Arbeiten auf Einzelausstellungen und Illustrationen von Buchumschlägen.

14ART Christa Schüssel

 

Loran Hughes-Sachs

www.loran-hughes.de

„Materia appetit persona – Materie strebt nach Persönlichkeit“ – dieses Thema lässt Loran Hughes-Sachs nicht mehr los. Sie offenbart versteckte Charaktere in den Steinen und die Leinwand wird zum Experimentierfeld immer neuer Inspirationen.

Gemäß diesem Motto sind die Skulpturen aus Stein und Bronze sowie einige der Gemälde zu sehen, die LORAN präsentiert. Sie ist Deutsch-Amerikanerin mit internationaler Kunstausbildung. Mit Ausstellungen ist sie seit 1977 in Deutschland, England, Finnland, USA, Frankreich und Japan vertreten. Verschiedene Auszeichnungen würdigen die Arbeiten von LORAN, so unter anderem der “Prix de l‘ Assemblée Nationale” in Frankreich im Jahr 2011.

14ART LORAN Hughes-Sachs_Acryl_auf_Leinwand

 

Ralf Witthaus

www.bundesrasenschau.info

ARTE NOAH, Herzrasen

Das Kunstschiff ARTE NOAH des Kunstvereins Würzburg e.V. präsentiert bei ARTBREIT anlässlich seines 20jährigen Jubiläums einen renommierten Landartkünstler mit seinem Würzburger Projekt.

Ralf Witthaus, „Herzrasen“: Rund um Würzburg entstand eine drei Kilometer lange Rasenmäherzeichnung im Ringpark mit Bezug zu Walther von der Vogelweide und der Musikgeschichte der Stadt. Die begleitende Ausstellung auf der ARTE NOAH stellt dieses Kunstwerk und weitere Großprojekte sowie das zeichnerische Werk von Ralf Witthaus vor.

„Herzrasen“ ist noch bis 11.06. im Ringpark und im Alten Hafen, Würzburg zu sehen.

14ART Ralf Witthaus

 

Hubert Mussner

Ist die menschliche Figur ein von Hubert Mussner bevorzugtes Motiv, so gefällt es dem Künstler auch, diese Figur in einen Raum zu setzen, dessen Maße er genau bestimmt und dessen Atmosphäre er dem Imaginären überlässt, um die intimsten Gefühle und die verschiedensten Aspekte des menschlichen Ausdrucks zu erkunden. Die Figuren sind Frauen und Männer aus hartem Nussholz oder aus unverderblicher Bronze, die er in Metallkäfige stellt. Die Gestalten sind kompakt modelliert und das Licht, das auf den Flächen spielt, bringt sie dem Realen näher. Die Gesten sind alltäglich, elementar, da sich in dieser Gewöhnlichkeit die außerordentliche Kraft des Lebens verbirgt.

14ART Hubert Mussner_02 (1)

 

Irene Hoppenberg

www.irenehoppenberg.de

In meinen Werken setze ich mich mit Farbe und Form auseinander, die Farbe Gelb spielt dabei eine besondere Rolle.

Der leuchtend gelbe Farbton übt eine starke Faszination auf mich aus und ich gebe dieser Farbe immer wieder eine andere Form und Bedeutung. Dazu benutze ich unterschiedliche Mittel und verschiedene Werkstoffe, wie z.B. Pappmaché und Polyester, manchmal verwende ich auch natürliche Materialien. Meine Skulpturen und Installationen erarbeite ich bevorzugt Orts – und raumbezogen und ich lasse mich von der unmittelbaren Umgebung mit ihrer jeweiligen Situation inspirieren.

Das Spiel mit der Bedeutung und ein ungewohnter Blickwinkel erzeugen Überraschung und manchmal auch Irritation. Die vergrößerten, überdimensionalen Objekte entwickeln in ihrer Umgebung eine starke Präsenz, die durch die leuchtend gelbe Farbe noch gesteigert wird.

14ART Irene Hoppenberg_Zeichnung_1

 

Jonas Senoner

Der künstlerische Blick von Jonas reflektiert alltägliche Situationen. Mit zeitgenössischen, kompositorischen, künstlerischen Linien gelingt es ihm, die menschliche Seele zu rühren und innige Gefühle zu wecken. Jonas hat die Kunstschule besucht und das Fachdiplom für angewandte Kunst erlangt, anschließend die Berufsschule mit Fachrichtung Schnitzen in Wolkenstein besucht und erfolgreich abgeschlossen. Anschließend hat er die Meisterprüfung bestanden. Jonas Senoner hat an mehreren Kollektivausstellungen teilgenommen. Jonas Senoner lebt und arbeitet in Wolkenstein.

14ART Jonas Senoner DSC_2949 corr.

 

Michael Ernst

Michael Ernst ist Stahlbildhauer und kommt vom Schmiedehandwerk. Jahrelange Erfahrungen in der väterlichen Metallwerkstatt prägten seinen Umgang mit einem Material. Beeinflusst durch das Werk des baskischen Bildhauers Eduardo Chillida kündigte sich bei Michael Ernst auch die Verschränkung von Stahl und Bewegung an, die ihn die kinetische Kunst entdecken ließ.

Er konnte sein Interesse an der Bewegung kultivieren und die dynamischen Wechselwirkungen einzelner Elemente im Raum untersuchen. Ernsts Kunst ist stets im direkten Austausch mit der Umwelt, sei er durch Menschen erzeugt oder auch durch natürliche Einflüsse wie den Wind. Auch unsichtbare, jedoch höchst wirkungsvolle Kräfte wie die Erdanziehung, die Fliehkraft oder die Trägheit der Masse sind wichtige und handelnde Größen. Sie werden durch die Objekte wahrnehmbar.

14ART Michael Ernst.Kleine Raumschwinge (1)

 

Julec Mann

Er wirkt wie ein junger Wilder, der seinen Gedanken und Gefühlen in teilweise wildem Farbenrausch auf der Leinwand eine Form verleiht. Doch was wie zufällig hingestrichen zu sein scheint, hat Methode. Julec Mann will Energien visuell spürbar machen! Seine Werke sind Kommunikation und gemalte Vision gleichzeitig, und sie zeigen Sequenzen einer bewegten, sich immer und schneller verändernden Zeit und Realität. Farbe und Form zu etwas Höherem, Spirituellem vereinigt, Rhythmus und Freiheit im Ausdruck…. Das ist genau das, was den Künstler beflügelt und zum unermüdlichen Schaffen antreibt. Doch auch Themen wie Science Fiction, die Mythologie oder politische Ereignisse interessieren ihn, die er jedoch, ähnlich den spirituellen Themen, immer in einen höheren malerischen Kontext zu stellen versucht.

14ART Julec Mann 190x170 change

 

Carlos Silva

Der Columbianer Carlos Silva in Bogotá freie Kunst und arbeitete danach im Kulturhaus el Edificio/ Bogotá im Bereich Grafik + Design und lebt seit 1999 als freier Künstler in Berlin. Er ist Mitglied der Ateliergemeinschaft Milchhof e.V. in Berlin.

Carlos Silva thematisiert mit seinen Bildern die Darstellung von Stadtlandschaften, die Dynamik in diesem Gebilde und die architektonischen Wandlungsprozesse mit ihrem ständigen nebeneinander von Aufbau und Zerstörung. Sein Fokus liegt auf dem Umbruch in der Architektur und der Stadt als Organismus. Farbige Isolierbänder dienen dabei als zeichnerisches wie auch malerisches Mittel.

14ART Carlos Silva DSC_2945

 

Albrecht Fersch

Wir freuen uns ganz besonders den Künstler für ARTBREIT gewinnen zu können. Wer anlässlich der „Sammlung-Gunther-Sachs“ in diesem Jahr in der Kunsthalle Schweinfurt war, hat eine seiner tollen Installationen parallel dazu sehen können. Albrecht Fersch, seit 1995 in Berlin lebend, sucht mit seinen Vernetzungsintentionen ein umfassendes Abbild der Welt, des Lebens, zu erzeugen, Aspekte unserer menschlichen Existenz zu katalogisieren, Gedanken in ihrem Tanz zu fixieren, die Realität zu spiegeln und nach Sinnhaftigkeit zu untersuchen. Sein System „Kunst“ weitet sich organisch mehr und mehr aus, alles Vorgefundene wird dokumentararchäologisch verdichtet. Ganz so, als würde er den Urknall rückverfolgen und alles, was da in immer weitläufigerer Zerstreutheit sich zerteilt, wieder zu einem überschaubaren Synthese-Konglomerat auf den Punkt bringen wollen. Ein Unternehmen also, das nur grandios scheitern kann. Aber der Weg dahin bleibt spannend.

14ART albrechtfersch plasto1-1

 

Anne Katrin Stork

draußen in der welt // out in the world

Die gezeigten Objekte, die Pflanzen oder Steinen ähneln, bilden Aspekte einer gemeinsamen Landschaft. Als Bildhauerin und Fotografin erforscht Anne Katrin Stork (Natur-) Räume, und inszeniert in ihren Arbeiten Grenzen und Möglichkeiten von Raumbeziehungen und deren Wahrnehmung. Als zentrale Dimension ihres Werkes ist eine Vieldeutigkeit der plastischen Identität auszumachen. Denn diese variiert je nach möglichen Standorten der Betrachtung stark. Die oftmals leuchtenden Farben setzt Stork als zusätzliche und eigenständige Kompositionsebene ein, die den Arbeiten eine Leichtigkeit verschaffen und gleichzeitig Verwirrung stiften.

14ART Katrin Stork fl_57_stork

 

Marc Haselbach

Als Steinbildhauergeselle war der Berliner Marc Haselbach auf Wanderschaft. Er studierte Bildhauerei und Zeichnung I Städel Frankfurt a. M. I Diplom an der HfG Bielefeld. Später war er Assistent und Dozent Plastisches Gestalten in der Universität TU Darmstadt FB Architektur.

Auf den ersten Blick ist Marc Haselbach Bildhauer. Aber den Begriff des Bildhauers kann man im Falle von Marc Haselbach auch wortwörtlich nehmen. Sein skulpturales Werk hat eine Basis in einem umfangreichen zeichnerischen Werk, wobei sich hier die Frage nach ersten Instanz erübrigt. Die Skulptur verweist auf die Zeichnung und die Zeichnung verweist auf die Skulptur. Es gibt eine spezifische Abhängigkeit zwischen diesen Formen künstlerischen Ausdrucks.

14ART Marc Haselbach Atelier1

 

Walter Pancheri

Freischaffender Künstler, lebt und arbeitet in St. Ulrich, Grödental (Italien).

1. Preis bei verschiedenen Wettbewerben für Kunst am Bau. Gründungsmitglied der Künstlergruppe Unika. Er bearbeitet vor allem Zirbelkiefer, Kastanien- und Lindenholz in Kombination mit Leim, Tintendruck und Eisen. Seine Themen sind der menschliche Körper, Landschaften, Stillleben. Viele Reliefs erhalten eine filigrane Schwerelosigkeit, scheinen der Materie zu entweichen. Das innovative Zusammenspiel von virtuoser Holzbearbeitung und moderner Drucktechnik führt zu immer wieder faszinierenden und überraschend harmonischen Werken.

“Walter Pancheri hat einen Zustand der Veränderung und Evolution, der sowohl einen Moment als auch mehrere Übergänge auf dem Lebensweg eines Menschen charakterisiert, in Kunst übersetzt.” Flora Rovigo

14ART Walter Pancheri Wirbel

 

Azar Valizada

Mit Hilfe des Plastischen strebe ich an, meine Gefühle darzustellen. Ich gebe meinen Skulpturen keinen Namen. Wenn es sein muss, dann nur wiederwillig. Meine Werke sollen das Herz des Betrachters ansprechen und ihm positive Energie schenken. Sie sollen meine Gefühle ausdrücken. Tun sie dies, bin ich zufrieden. Die Hauptsache bei meinen Skulpturen ist DIE FORM. Durch sie erschaffe ich meinen Stil. Textur, Material und Größe sind nur Nebensächlichkeiten. Meine Bronzearbeiten wirken durch ihre feine Ausarbeitung, ihre charakterisierende Kontur und dem Wechselspiel von Licht und Schatten.

14ART Azar Valizada 042

 

Stephan Nüßlein

Er war beim ersten ARTBREIT dabei und danach viele Jahre. Nach mehrjähriger Abstinenz feiert Stephan Nüßlein mit uns Jubiläum zeigt seine jüngsten Stahlskulpturen. Die subtraktive Arbeitsweise mit Hilfe des Plasmaschneiders ist ein Schwerpunkt seiner gezeigten Arbeiten. Dabei geht es um die genaue Dosierung von Informationen zu einem Körper, um ihn in seiner Dimension zu beschreiben.

14ART Stephan Nüßlein 1

 

Hermann Oberhofer

Der Schaffensschwerpunkt liegt nahezu ausschließlich auf den Techniken des Hockdrucks, vor allem Holzschnitt. Mitglied der VKU und des BBK Unterfranken. Lehrauftrag für Techniken des Hochdrucks an der Universität Würzburg. Seit 2006 freischaffend. Zahlreiche Gruppen und Einzelausstellungen im In- und Ausland u.a. bei ARTBREIT.

14ART Hermann Oberhofer Kirchweih-rand

Luzia Werner

1984 geboren in Nürnberg absolvierte Luzia Werner 2005 die Ausbildung zur Holzbildhauerin in Oberammergau, anschließend studierte sie freie Kunst in Bonn, Halle und Linz seit 2013 lebt und arbeitet sie als freie Künstlerin in Halle an der Saale.

In ihrer Arbeit gibt die Künstlern Figuren ein Gegenüber: Objekte, Figuren, Tiere, Räume oder Gedanken. Das Eigene tritt in Resonanz mit dem Gegenüber und damit gleichzeitig mit sich selbst. Eine Suche nach dem was uns verbindet und dem was bleibt.

„..Die Arbeiten sind meist Kleinodien; zauberhaft bis witzig, geheimnisvoll, poetisch, simpel, schön. Zwischen Banalem und Edlem unterscheidet Luzia Werner nicht. Es geht ihr eindeutig um Bilder, auch plastisch. Mitunter greift sie zu befremdlich – unkonventionellen Maßnahmen. Devotionalien, Reliquien ähnelnd werden die Bilder bedeutend. ..“ (Prof. Ulrich Reimkasten)

14ART Luzia Werner IMG_2720

 

Bernhard Schwanitz

Bernhard Schwanitz beschäftigt sich seit frühester Jugend mit Malerei, Fotografie und dreidimensionalem Gestalten. Er studierte Industrial Design an der FH München, Kunstfächer bei Prof. Kröner, Diplom mit Auszeichnung. Er arbeitet in den Bereichen Design, Konstruktion und Fertigung für Firmen in Europa, USA und Fernost und ist mehrfach international ausgezeichnet, 15 Designpreise u.A. Red Dot. Seit 2008 ist er freischaffender Künstler, lebt und arbeitet in Würzburg und München. Bernhard Schwanitz stellte auf zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland aus.

14ART Bernhard Schwanitz X Adam Kruzifix 2013 Kopie

 

Walter Bauer

“Unbeirrt modischer Trends und hoch produktiv, geht Walter Bauer seinen Weg. Seine Ölgemälde bestechen durch einen verblüffend direkten Zugriff auf die Wirklichkeit, leuchtendes Kolorit und einen flotten, pastosen Farbduktus. Der Powerpainter im roten Overall verbindet seine expressive Malerei gern mit spektakulären Aktionen oder Orten. Oft arrangiert er seine Motiv-Serien zu Blöcken und schlägt auch damit eine Brücke zwischen Klassischer Moderne und Pop Art… Dem eigentlich totgesagten Tierbild hat der Nürnberger Maler eine zeitgemäße Rundumerneuerung verpasst.” (Dr. H. Tesan)

14ART WalteBauer Kuh

 

Magnus Kuhn

Magnus Kuhn ist Kult bei ARTBREIT. Bei 13 von 16 Kunstfesten war er dabei. Diesmal mit dem Mandala der Fruchtbarkeit.

Mit dem Urknall sind gewaltige Kräfte in das Weltgefüge eingezogen. Zu Beginn gab es nur die Anziehungskraft der Himmelskörper. Später, als sich ihre Bahnen geordnet hatten und als das Leben mit Macht zur Entfaltung drängte, da offenbarte sich die stärkste Kraft des Universums: Es ist die Fruchtbarkeit. Sie hält bis zum heutigen Tag alles Leben auf der Erde in Bewegung.

14ART Magnus Kuhn, Mandala

 

Hans-J. Müller

Hans-J. Müllers plastische Sprache verrät die Herkunft des Künstlers aus der Bremer Bildhauerschule. Doch der in 1952 in Donaueschingen geborene Künstler hat einen eigenen Umgang mit dem Thema Plastik und Podest entwickelt. Die Figur wächst aus dem Block und bleibt diesem verhaftet. Als Torso erhält der menschliche Körper auf stelenförmigen Sockeln ein Fundament, das ihn in die Höhe trägt, aber nicht vollständig aus der stereometrischen Basis entlässt. Die formale Frage nach dem Verhältnis von Körper und Raum, menschlichem Maß und plastischer Masse hat Vorrang gegenüber einem geformten Nachdenken über existenzielle Fragen. 2010 war Hans-J. Müller zum ersten Mal bei ARTBREIT.

14ART Hans Müller Eichenstamm-2

 

Roland Perathoner

Roland Perathoner arbeitet seit dreißig Jahren als Bildhauer. Er lebt und arbeitet in Wolkenstein /Gröden uns stellt hier zum zweiten Mal aus. Die Arbeiten, die er bei ARTBREIT zeigt folgen einer neuen Linie eher, einfach aber ausdruckvoll. Er verwendet bevorzugt Nussbaumholz aber auch gemischte Holzarten sowie Bronze. Es handelt sich ausschließlich um Unikate, die er z.T. mit Farbe oder Echtgold versieht.

unika 2012

 

Natascha Mann

Natascha Mann hat neben einem ungewöhnlichen Leben als freischaffende Künstlerin eine Vielzahl von Ausstellungen sowie unzählige Lehrtätigkeiten an der Kunsthochschule Würzburg, der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg etc., eine optimistische, expressionistische von Lebensfreude und Farbintensivität geprägte Malerei, die auch durch ihre vielen Reisen bereichert, geschaffen. Natascha Mann beweist noch einmal mehr, dass große Kunst auch freundlich sein kann, ohne Qualität zu verlieren. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Marktbreit.

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Susanne Rüster

Schon als Kind war Susanne Rüster daran interessiert, Dinge zu zerlegen und technische
Einzelteile zu bewundern, z.B. in alten Radios etc. So begeisterten sie die ” Innereien” derart, dass sie gegen Ende der Schulzeit die ersten Elektonik-Ohrringe lötete. Vor etwa zwei Jahren startete Susanne Rüster nach langer Unterbrechung erneut mit dem Zerlegen und Zusammenfügen. Die Kunst sieht sie in den Formen und Farben der Materialien.
Tipp: Statt Fernsehen mal da reinsehen!

14ART Susanne Rüster Ohrringe 2 Artbreit2.14 003

 

Marianne Berkenyi

Marianne Berkenyi ist als Goldschmiedemeisterin und staatl. geprüfte Schmuckdesignerin freiberuflich tätig. Ihre Leidenschaft ist nicht nur Schmuck, sondern alles was mir irgendwie interessant erscheint, ob alte Turnschuhe, Fahrradreflektoren oder eine Kofferschreibmaschine. Gebrauchsgegenstände die ausgedient und auf dem Müll landen, erwecke ich zu neuem Leben.

14ART Marianne Berkenyi Ikarus

 

Adnan Dupanovic

Die Arbeiten von Adnan Dupanovic sind geprägt von einer starken akademischen Ausbildung. Ob malerisch in kräftigen Farben oder grafisch als Radierung, legt er sehr hohen Wert auf einen originellen Bildaufbau. So schafft er es seine gemeinte Bildmitte optisch in den Fordergrund zu bringen. Nicht selten bedient er sich der Themen der griechischen Mythologie über die er seine eigenen Überlegungen zu heute und jetzt transportiert.

Adam Dupanovic kommt aus Bihac, Bosnien und Herzegowina. Er studierte an der Kunstakademie in Sarajewo, Bosnien. Er ist Leiter bzw. Kurator der Städtischen Galerie in Bihac und unterrichtet an der Pädagogischen Fakultät in Bihac im Fach Kunsttheorie. Ausstellungen und Symposien in Ungarn, Türkei, Bosnien.

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Dietmar Israel

Die Bildsprache seiner titellosen Arbeiten ist aufgrund des pastosen Pinselduktus und der intensiven Leuchtkraft der Farben außergewöhnlich kraftvoll. Alles erscheint pulsierend, bewegt und von einer Lebendigkeit in Farbgebung und Komposition erfüllt. Dietmar Israel studierte an verschiedenen europäischen Akademien, unter anderem bei Prof. Markus Lüpertz. Er reüssierte mit diversen Ausstellungen und Messen, mitunter in den USA und China. Darüber hinaus finden sich verschiedene Wandbilder im öffentlichen Raum in seiner Karlsruher Heimat. Dietmar Israel wurde mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem „Prix d‘ Honneur“ der 17. Exposition International D’Art Graphique & Plastique Dijon.

Dietmar Israel

 

Astrid Mosch

Astrid Mosch studierte an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee Plastik, lebt und arbeitet in Berlin-Prenzlauer Berg und im Kunsthaus Hohenwalde in der Uckermark. Neben der Bildhauerei befasst sich die Künstlerin u. a. auch mit großformatigen Holzschnitten und mit Landschaftsfotografie. Holz ist das Material ihrer jetzigen plastischen Arbeiten. In der Regel sind sie farblich gefasst, mindestens aber mit „ gemalten Traumaugen und Sehnsuchtsmündern“ bemalt. Die Skulpturen sind der menschlichen Figur verbunden, aber streng archaisch in der Formsprache, minimalistisch, manchmal auch expressiv. Meistens als Stelen oder Sitzende konzipiert, in jüngster Zeit wurden aber auch ganze Stämme bearbeitet und Figuren-Konstruktionen errichtet. Alle Skulpturen strahlen Ruhe und innere Stärke aus, gleichzeitig scheinen sie entrückt und introvertiert.

14ART Astrid Mosch, Holz, Torso-1

 

Bernd Wagenhäuser

Arbeiten aus der Serie „Coquille II“.

… ein Spiel mit der aufgebrochenen Form, mal schützend und eher geschlossen, dann wieder aggressiv in den Raum greifend. Schließen sich die Formen oder brechen sie auf? Ein eigenkreatives Seh- und GedankenSpiel. Die rostfarbige Schutzpatina auf der Oberfläche des legierten Cor-Ten Stahles unterstreicht die archaische Formensprache und spielt mit der Materialität des Werkstoffes „Eisen“. Die Plastiken haben meist keine festgelegten Standflächen, je nach Positionierung, auch hängend, stellt sich das Kunstwerk dem Betrachter in einem andersartigen Formenkanon dar.

14ART Bernd Wagenhäuser Abb 8 Coquille 8

Hans Krakau

Hans Krakau malt überwiegend in Acryl und verschiedenen Mischtechniken. Seine Skulpturen fertigt er aus Mixed Media u. Bronze. Detailreich und doch ein Ganzes; Äußerlich wirr und doch mit Ordnung; gesellschaftskritisch; Spiegel der Realität; Träume, Gedanken und Gefühle gefangen auf der Leinwand. Und doch frei. Mitglied im BBK Unterfranken (Berufsverband Bildender Künstler). Mitglied der VKU (Vereinigung Kunstschaffender Unterfrankens).

14ART Hans Krakau arbeitsmaterial 1407

 

Hans-Georg Mayer

Das Spektrum des Künstlers Hans-Georg Mayer aus Tauberbischofsheim geht über die reine Malerei hinaus und zeigt auch Spuren seines Studiums für Form- und Raumdesign. Der Künstler liebt starke Farben als Ausdrucksmittel. Bei den meisten seiner in mehreren Ölschichten aufgetragenen Werken ergibt sich eine Kumulation der Flächen mit Spachteltechnik. Die leuchtende Wirkungskraft der Farben erfährt durch klare Linien des Raumes ein faszinierendes Ambiente und bringen die Bilder zum Erleben. Sie assoziieren Wärme, Lebensfreude, Kraft und Energie.

14ART Hans-Georg Mayer 1IMG_1081

 

Amir Omerovic

Er ist ein guter Freund bei ARTBREIT. Und wir freuen uns, dass der Bremer wieder dabei ist. Studium der Bildhauerei an der HfK Bremen, ALU Sarajewo und Kunsthochschule Berlin, 2001 DAAD Preis für ausländische Studenten 2003 Meisterschüler in Bremen, 1. Preis für Plastik, Biennale der Miniatur Bosnien, Tuzla. Seit 2005 Mitglied in der Künstlervereinigung Bosnien und Herzegowina. Seit 2012 Lehrauftrag an der Hochschule für Künste, Bremen. Die Arbeiten von Amir Omerovic setzten genaue Beobachtungen voraus. Hohe Intensität und Filigranität sind zu einem festen Erkennungsmerkmal seiner Bronzearbeiten geworden. Oft sind es unruhige Gestalten, in Bewegung, entschlossen und dynamisch. In der Entstehung bedient er sich oft der Dinge, die sich teils auch zufällig in seinem Umkreis befinden und baut daraus in gewisser Weise plastische Kollagen.

14ART Amir Omerovic Flower Power-1

 

Johannes Hepp

Archetypen aus der Nachbarschaft.

Johannes Hepp studierte Bildhauerei an der Edith Maryon Kunstschule in Freiburg und arbeitet seit seinem Diplomabschluss 2012 als freischaffender Künstler in Würzburg. In Hepps Arbeiten werden schlichte menschliche Regungen und Seinszustände versinnbildlicht. Profanes Äußeres wird zum tiefen, inneren Bild, welches sowohl von leisem Humor wie auch von alltäglicher Tragik durchzogen ist. Die Figuren sind Archetypen aus der Nachbarschaft, zugleich vertraut und befremdend – erheiternd und bedrückend – distanziert und doch hautnah.

1rART Johannes Hepp Kiste 23

 

Barbara Schauß

Impressionismus im Gewand des 21. Jahrhunderts.

Dieses Motto hat sich Barbara Schauß bei ihren Arbeiten auf die Fahne geschrieben. Die Motive findet sie überwiegend in der Natur, wobei die Mainlandschaft bei der gebürtigen Marktheidenfelderin eine große Rolle spielt. Anders als einst die französischen Impressionisten bedient sie sich meist der Acrylfarbe. Oftmals werden Mineralien aus der Umgebung des gemalten Sujets in die Acrylbilder eingearbeitet, was den Bildern eine gewisse Authentizität verleiht.

Barbara Schauß lebt und arbeitet heute im rheinhessischen Monsheim nahe Worms. Seit einiger Zeit kreiert sie witterungsbeständige Außenbilder, die sich auf vielfältige Weise in ihre natürliche Umgebung integrieren lassen.

14ART Barbara Schauß Marktbreit

 

Anita Tschirwitz

Die in Würzburg geborene Musikerin und bildende Künstlerin Anita Tschirwitz unterrichtet seit ihrem Gesangsstudium in Wien und Würzburg an der Musikschule Schweinfurt Klavier und Gesang und arbeitet im Wipfelder Atelier an ihren bildnerischen Arbeiten.

“Charakteristisch für die Werke von Anita Tschirwitz sind auf der einen Seite die Spontaneität, mit der sie an die Arbeiten herangeht, deren Ausgangspunkt oft ein Zufallsprodukt oder ein Fundstück ist. Sie stellt Alltägliches oder Banales in einen neuen Kontext und ermöglicht dem Betrachter einen ereignishaften Blick auf die Dinge… Wie in der Malerei, so sucht sie auch in der Grafik die Abstraktion, geht hierbei aber einen anderen Weg…Verfremdung und Einstellen in einen anderen Kontext erzwingen beim Betrachter eine andere Wahrnehmung der Wirklichkeit…“ (Dr. Astrid Hedrich-Scherpf)

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Helmut Nennmann

Reisen ohne Topographie.

Helmut Nennmanns Malerei, Öl auf Leinwand, inszeniert Landstücke, Fundstücke. Genauer gesagt, Sehangebote zu Landschaften und Gegenständen. Assoziationen an fremde Orte entstehen. Parallel zu den Gegenstandsandeutungen werden Bilder gebaut, es geht um den gezielten Einsatz der Farbe, der Helligkeitsstufen, des Pinselduktus, der Perspektive, der Verdichtung von Flächen und Linien. Gezielte Ungenauigkeit, Vieldeutigkeit in aller Klarheit, diese Polarität wird angestrebt, es entsteht eine traumhaft schwebende Malerei im Zwischenbereich von Gegenständlichkeit und Abstraktion, zwischen Erinnerung und Vorstellung in konkreter Bildhaftigkeit.

Helmut Nennmann ist ein gern gesehener Gast aus der regionalen Kunstszene.

14ART Helmut Nennmann, Alikesch 100x100x4

 

Dirk von Salzen

Er ist kein Unbekannter bei ARTBREIT. Dirk von Salzen hat schon mehrmals hier ausgestellt.

„..zwar sind es stets sehr abstrakte Bilder, die von ihm kommen – aber da gibt es etwas, das der suchenden Seele einen kleinen Halt gibt, das sich aus der wuchtig-spontanen, kampfartigen Auseinandersetzung mit Farbe, Raum und Proportionen heraushebt…Bei anderen Künstlern sind die Dechiffrierpunkte vielleicht beredte Titel, bei seinen Bildern sind es die Kreuze und Räder, die immer wieder schemenhaft aus dem Dunkel auftauchen. Mögen diese Bilder auch schmerzliche Absagen sein, die die Seele nicht erhellen und beschwichtigen wollen, so bergen sie doch ein dumpfes Rätsel. Die Kreuze und Räder hüten ihr Geheimnis.“ (Mann)

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Georg-Friedrich Weist

Georg-Friedrich Weist arbeitete 1958 zunächst als Pressefotograf in Stuttgart, studierte aber später Ingenieurwissenschaften in München. Die blieb die Fotografie immer die große Liebe eines Amateurs. Die Fotografie war für ihn immer eine Leidenschaft und dient ihm seitdem als Ausdrucksmittel einer stummen, bildhaften Sprache. So dokumentiert er hauptsächlich die Schönheit der Natur und will mit seinen Bildern die Menschen zum Innehalten und Nachdenken bringen. Die Anwendung digitaler Techniken eröffnet neue Ausdrucksmöglichkeiten, doch dabei sollte das Wesen der Fotografie erkennbar bleiben.

14ART Georg-Friedrich Weist

 

Hellmut Edelhäuser

Der Mensch und seine Gestalt wurden für meine jüngsten Arbeiten immer wichtiger. Die Verschiedenheit des Menschen untereinander, der große Gegensatz von männlichem und weiblichem Körper, von jungem und altem, ihr Auftreten in Gruppen oder als Einzelner, regen mich zu immer neuen Themen an. In seinen Haltungen und mit seinen Bewegungen drückt sich im Menschen immer wieder Neues und Überraschendes aus. Dieses in zeitlosen Kompositionen und Formen zu fassen, ist mir ein Anliegen bei meiner Arbeit.

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AWO Johanna-Kirchner-Haus

Einsichten – Aussichten.

Das Johanna-Kirchner Haus ist eine Übergangseinrichtung für psychisch beeinträchtigte Menschen. In der Kreativen Holzwerkstatt arbeiten Bewohner unter Anleitung von Mitarbeitern mit einer fundierten pädagogischen und handwerklichen Ausbildung. Es entstehen Objekte aus Materialen wie Holz, Ton, Textil, Pappmache´ sowie Darstellungen mit Acryl auf Leinwand.

ARTBREIT unterstützt durch diese Zusammenarbeit seit vielen Jahren die Integration der Menschen aus dem Johanna-Kirchner-Haus in die Gesellschaft.

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Leopold-Sonnemann-Realschule, Höchberg

MITMACHAKTION: REBTILIEN UND ANDERES GETIER

Jahrhunderte alte römische Importware sucht Veredelung in der Kunst der Moderne. Unter professioneller Anleitung können Sie mit alltäglichen Fundstücken Weinreben zu lebendigen Skulpturen veredeln.

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